KaTTaM im TSZ: „Das war unsere Halle, unser Boden, das konnte nur gut werden“

VonAnita

KaTTaM im TSZ: „Das war unsere Halle, unser Boden, das konnte nur gut werden“

Große Starterfelder bei den Twens und den Mores, sehr starke Tänzer – und Kuchen mit dem Logo des Gastgebers: Das 3. Turnier der KaTTaM-Serie fand am Samstag im Tanzsportzentrum Schwabach statt.

Nancy Maier und Sven Schaefer vom TSZ Schwabach.

Kurz vor Turnierbeginn beim TSZ Schwabach reicht Sabine Wild noch einen letzten Kuchen über die Theke. Auf den kleinen weißen Schokoladenplättchen glänzt das filigrane Logo des Gastgebers. „Mühsam mit der Pinselspitze aufgetupft“, sagt die Hobby-Konditorin, die eigentlich gar keine Zeit zum Backen hatte. Sabine und Thomas Wild sind als absolute Turnierneulinge in die KaTTaM-Serie gestartet – und haben die ersten beiden Turniere in der Altersklasse „Mores“ aus dem Stand für sich entschieden. Beim Turnier am Wochenende war der Druck groß, den Platz zu verteidigen. „Backen macht mir Spaß“, sagt Sabine Wild. Es war ihr Ausgleich zu den vielen Trainingseinheiten der letzten Wochen. Ihr Mann Thomas tanzt inzwischen sogar nachts: „Seit dem ersten KaTTaM-Turnier wache ich nachts auf, weil mir plötzlich einfällt, wie wir unsere Figuren neu zusammensetzen können“, erzählt er lachend.

Beide starten für das TSZ Schwabach, das in diesem Jahr mehr Paare als je zuvor aufs Parkett schickt: Zum Heimspiel-Turnier am vergangenem Samstag war der Gastgeber in allen Altersklassen vertreten. Insgesamt gingen 12 Paare an den Start. Turnierleiter und 1. Vorsitzender des TSZ Schwabach, Thomas Scheiner, sprach liebevoll von der „weißen Wand“, als seine Tänzer – alle in weißen Vereinsjacken – zum Defilee aufliefen. Sabine und Thomas Wild mussten sich diesmal zwar mit einem 5. Platz zufrieden geben, dafür tanzten sich Lucie Metzger und Leonie Weber vom TSZ Schwabach bei den Kindern direkt auf den dritten Platz. Und Lena Wild und Thomas Rückerl konnten bei den Twens ihren 2. Platz in der Gesamtwertung halten, auch wenn es in Schwabach nicht ganz für eine Platzierung auf dem Treppchen gereicht hat. „Wir waren diesmal nicht so gut wie erhofft, aber wir freuen uns, dass es für den 4. Platz gereicht hat“, sagt Lena Wild.

Ähnlich gelassen sehen das auch ihre Eltern, Thomas und Sabine Wild: „Wir haben es genossen, daheim zu tanzen und hatten eine richtig gute Zeit. Dass es diesmal nur der 5. Platz geworden ist, ist deshalb auch überhaupt nicht tragisch“, sagt Sabine Wild und ergänzt: „Wichtig ist nur, dass der Vereinspokal noch immer in greifbarer Nähe ist!“ Das TSZ Schwabach führt nach dem dritten Turnier der Bayernpokal-Serie vor dem Gelb-Schwarz-Casino München und dem TSA Schwarz-Gold im ESV Ingolstadt. Damit das so bleibt, starteten viele Paare des Gastgebers doppelt, sowohl bei den Twens wie auch in der Altersgruppe Mores. Und auch die Kinderpaare traten gleichzeitig bei den Teens an. „Das KaTTaM ist nicht nur ein Breitensportturnier. Die Tänzer sind unglaublich gut“, sagt Nancy Maier. Sie tritt gemeinsam mit Sven Schaefer für das TSZ Schwabach an und er ergänzt: „Um den Vorsprung in der Vereinswertung zu halten, treten wir natürlich auch beim Finale in Ingolstadt doppelt an.“

Doch bis es soweit ist, genießen beide zunächst die Freude über ein gelungenes Turnier zu Hause. „Das war unsere Halle, unser Boden, das konnte nur gut werden“, sagt Sven Schaefer zufrieden. In jedem Turnier der Serie konnten sie sich verbessern und die heimische Kulisse hat noch einmal Auftrieb gegeben. „Man wächst mit jedem Turnier – tänzerisch, aber vor allem mental – und an diesem Wochenende haben wir definitiv unser bestes Turnier getanzt“, sagt Nancy Maier zufrieden.

Wie die einzelnen Paare beim 3. KaTTaM-Turnier im Detail abgeschnitten haben, entnehmen Sie bitte den Ergebnislisten.